Arbeitsfall und GxP-Relevanz
Welche regulierte Arbeit wird berührt, und ist der Scope für alle Beteiligten gleich verständlich?
Entscheidungsrahmen · kostenloses PDF
Zwölf Fragen helfen QA, CSV/Validation, IT und Business zu prüfen, ob ein konkreter KI-Einsatz fachlich, technisch und prozessual trägt.
VIER ANTWORTEN BRAUCHT JEDES TEAM ZUERST
Aktualisiert am 11.07.2026 · traqx GmbH
Direktantwort
Entscheidungsreif ist ein GxP-KI-Pilot, wenn alle beteiligten Rollen denselben Arbeitsfall prüfen, der erlaubte Quellenraum feststeht und vorab klar ist, wie Qualität, Zeit, Fehler und Review-Aufwand gemessen werden. Das Ergebnis ist dann kein Bauchgefühl aus der Demo, sondern eine dokumentierte Entscheidung mit klaren Grenzen.
Was Sie prüfen
Die zwölf Fragen führen Ihr Entscheidungsteam von der ersten Aufgabenbeschreibung bis zur dokumentierten Einsatzentscheidung.
Welche regulierte Arbeit wird berührt, und ist der Scope für alle Beteiligten gleich verständlich?
Welche Dateien und Versionen zählen, und lässt sich jeder Verweis gegen Datei und Abschnitt prüfen?
Was darf die KI vorbereiten, und welche Bewertung bleibt ausdrücklich beim Menschen?
Wo liegen Daten, wer hat Zugriff und wann beginnt ein risikobasiert kontrollierter Betriebsprozess?
Wie werden Nutzen und Fehler gemessen, und wer darf den Einsatz begrenzen oder stoppen?
Drei Kernfragen
Die PDF enthält zwölf Prüffragen mit einem guten Zielzustand und einem klaren Stop-Signal.
Dokumente, Versionen, Eigentümer und ausgeschlossene Entwürfe müssen vor dem Test feststehen.
Stop: Das Modell greift auf beliebiges Wissen zurück.Inhalt, Quellen, Änderungen und offene Punkte werden vor einer Übernahme fachlich geprüft.
Stop: Die KI bestätigt ihren eigenen Entwurf.Eine kleine Baseline macht Nutzen, Fehler und Verschiebungen im Review sichtbar.
Stop: Ein pauschales ROI-Versprechen ersetzt die Messung.Entscheidungsrahmen
Für die gemeinsame Vorbereitung von QA, CSV/Validation, IT und Business.
So nutzen Sie die Fragen
QA, CSV, IT und Business bringen ihre Grenzen vor dem Termin auf denselben Stand.
Lassen Sie Quellen, Änderungen, offene Punkte und Reviewstatus im System zeigen.
Dokumentieren Sie Scope, Verantwortliche, Stop-Signale, Messgrößen und nächsten Review-Termin.
FAQ
Das hängt vom Intended Use ab. Eine reine Evaluation mit synthetischen Daten ist anders zu behandeln als ein System, dessen Output bereits regulierte Arbeit oder einen GxP-Record unterstützt. Kontroll- und Testtiefe müssen zum tatsächlichen Risiko passen.
Mindestens der Prozessowner, QA, CSV/Validation und IT. Je nach Arbeitsfall kommen Datenschutz, Informationssicherheit oder weitere Fachrollen hinzu. Entscheidend ist, dass fachliche, technische und prozessuale Grenzen gemeinsam bewertet werden.
Messen Sie Zeit bis zum ersten reviewfähigen Arbeitsstand, Review-Aufwand, gefundene Fehler, fehlende Quellen und notwendige Korrekturen. Eine kleine Vorher-Nachher-Baseline ist belastbarer als eine pauschale Effizienzbehauptung.
Nicht nur eine gute Antwort. Zeigen lassen sollten Sie den Quellenraum, die Quellenprüfung, Änderungen im Dokument, offene Punkte, Traceability, Reviewstatus und den Weg zurück zur menschlichen Entscheidung.
Am echten System prüfen
Wir zeigen das traqx System an Quellen, Dokumentänderungen und Reviewstatus. Danach klären wir, wie Ihr Prozess und ein passender Modul-Scope zusammenpassen.
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